Kleine Saale

Die kleine Saale ist nicht, wie man vermuten möchte, ein natürliches Gewässer, vielmehr handelt es sich dabei um einen künstlichen Wasserlauf, den die Zisterziensermöche von Kloster Pforta bereits im Mittelalter angelegt haben. Durch die kleine Saale, der Abzweig liegt in Bad Kösen, wurden im Mittelalter und bis in die Neuzeit, eine ganze Reihe von Wassermühlen angetrieben. Entlang der kleinen Saale führt heute ein naturbelassener Wanderweg. Ein guter „Einstieg“ ist beim alten Sägewerk im Ortsteil Almrich, Hauptstraße – Ecke Lindenberg.

Klopstockquelle Schulpforte DSC4993

Klopstockquelle bei Schulpforte

Immer entlang des Wassers führt der Weg zur Klopstockquelle, die man bei gemächlichem Tempo in etwa 20 Minuten erreichen kann. Man geht davon aus, dass die Klopstockquelle den Mönchen des ehemaligen Klosters St. Marien zu Pforte zur Trinkwasserversorgung diente.

Den Uferweg weiter kommt man nach kurzer Zeit in den Park des ehemaligen Klosters, jetzt Landesschule Schulpforte. Sehr sehenswert sind die gut erhaltenen und restaurierten Gebäude in der Anlage. Ab hier hat man gleich mehrere Wege zur Auswahl: Weiter entlang der kleinen Saale nach Bad Kösen, links den Berg hoch auf dem höher gelegenen Wanderweg zurück nach Naumburg, wobei hier nach ca. 300 m ein weiterer Weg, steil den Berg hoch und oben im Steilhang, zum Bismarckturm, gelegen über Naumburg, führt. Oder aber bei Schulpforte rechts zur Saale, die man beim Gasthaus „Fischhaus“ erreicht. Von hier kann man ebenfalls nach Bad Kösen weiter wandern, nach Naumburg zurückkehren, über die Fischhausbrücke auf die andere Seite wechseln und dort ebenfalls eine der beiden eben genannten Richtungen einschlagen.


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